Wettbewerb zur Umgestaltung des Essener Hauptbahnhofs ausgelobt

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. Juni 2008 um 09:57 Uhr Geschrieben von: Administrator Samstag, den 28. Juni 2008 um 09:56 Uhr

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Wie die NRZ am 27.6.08 berichtete hat die Stadt Essen im ausgeschriebenen Wettbewerb zur Umgestaltung des ebenfalls im Umbau begriffenen Hauptbahnhos entschieden.

Den ersten Preis erhielt  der gemeinsame Entwurf der "wbp Landschaftsarchitekten" aus Bochum und des Büros "Ahlbrecht Scheidt Kasprusch Architekten" aus Essen.

Laut NRZ „sei es gelungen, "mit einfachen Handgriffen und anspruchsvollen Gesten stadträumliche und gute Orientierungsmöglichkeiten" zu bewirken, so die Würdigung der Jury. Im Klartext: Die Sieger haben das Bahnhofsumfeld entrümpelt und aufgeräumt. Oder: "Kultur reingebracht", wie es Christine Wolf vom Büro wbp Landschaftsarchitekten formuliert.

Freie Sicht auf den Willy-Brandt-Platz, viele Bäume Lichtstelen und Licht-Wasser-Bänder kennzeichnen den Entwurf. Prägendstes Element ist ein Pflasterband, eine Orientierungshilfe in Stein, die sich von Norden bis Süden erstreckt. Die politisch durchaus umstrittene Verkehrsführung rund um den Bahnhof bleibt von all dem unberührt, so hatte es die Stadt vorgegeben. Wer auf welchen Fahrspuren durch die Unterführung fahre, darüber könne man sich später unterhalten, so Planungsdezernent Hans-Jürgen Best.„

Den zweiten Preis vergab die Jury an den Entwurf des Büros "faktorengruen - Landschaftsarchitekten" aus Denzlingen. Ein dritter Preis ging an "WGF Objekt Landschaftsarchitekten GmbH" aus Nürnberg. Alle Wettbewerbsbeiträge werden nach den Sommerferien im Deutschlandhaus ausgestellt.

Links hierzu:

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2008/6/27/news-58734156/detail.html